Inhaltsverzeichnis
- Warum spezielle Poledance-Kleidung?
- Shorts für maximalen Grip
- Kombination mit Poledance-Schuhen
- Materialien für Pole Fitness
- Tipps für die richtige Passform
- Pflege deiner Shorts
- Häufig gestellte Fragen
Bist du neulich auch wieder langsam von der Stange gerutscht während eines Leg Hangs, weil deine Kleidung einfach im Weg war? Gute Poledance-Shorts sind essenziell für deine Sicherheit und Technik, da sie die nötige Hautexposition bieten, die für direkten Grip an der Stange sorgt. In den Jahren, in denen ich nun Pole Fitness unterrichte, habe ich unzählige Schülerinnen mit Höschen kämpfen sehen, die etwas zu lang sind oder aus einem zu glatten Stoff bestehen, was enorm frustrierend wirkt, wenn man diesen einen neuen Move endlich meistern möchte.
Ich selbst habe diesen Fehler in meinen Anfangsjahren auch gemacht; ich dachte, eine gewöhnliche kurze Sporthose würde ausreichen, bis ich merkte, dass ich buchstäblich null Grip an meinen Oberschenkeln während eines Sits hatte. Bei der Auswahl der richtigen Poledance-Kleidung achte ich heutzutage auf viel mehr als nur den hippen Print. Es geht um die Dehnbarkeit des Stoffes und darum, wie das Höschen während eines kraftvollen Inverts sitzen bleibt. Ob du nun barfuß trainierst oder dich für Poledance-Schuhe mit Plateau für extra Schwung und Stil entscheidest, deine Shorts bilden die Basis für deinen Halt. Ich helfe dir bei der richtigen Wahl, damit du fortan mit vollem Vertrauen an der Stange hängst, ohne unnötig nach unten zu rutschen.
Warum spezielle Poledance-Kleidung?
In der Praxis bemerke ich oft, dass Anfänger ihre erste Stunde in einer langen Sportleggings und einem übergroßen T-Shirt beginnen. Logisch, denn man möchte sich in einer neuen Umgebung wohlfühlen. Aber sobald wir mit den ersten Basisübungen beginnen, wie dem 'Crucifix' oder einem einfachen 'Sit', stoßen sie direkt an eine physische Grenze: Metall auf Stoff bietet null Grip. Was ich oft sehe, ist, dass Schüler frustriert sind, weil sie nach unten rutschen, obwohl das Problem nicht ihre Kraft ist, sondern schlichtweg ihr Outfit. Spezifische Poledance-Kleidung ist nicht nur dazu da, gut auszusehen; sie ist ein wesentlicher Bestandteil deiner Sicherheit und Technik. In der Poledance-Welt ist deine Haut nämlich dein wichtigstes Hilfsmittel. Die Reibung zwischen deiner nackten Haut und der Stange (ob diese nun aus Chrom, Messing oder Edelstahl ist) sorgt dafür, dass du hängen bleibst. Ohne diesen Kontakt kämpfst du ständig gegen die Schwerkraft, was unnötig viel Energie kostet und bei Inversionen sogar gefährlich sein kann.Grip an den richtigen Stellen
Ein häufiger Fehler ist zu denken, dass jede kurze Hose ausreicht. Im Studio sehe ich regelmäßig, dass gewöhnliche Laufshorts etwas zu lang sind oder im falschen Moment hochrutschen. Gute Poledance-Shorts sind so geschnitten, dass die Innenseite deiner Oberschenkel und deine Kniekehlen vollständig frei sind. Dies ist entscheidend für Tricks wie den 'Gemini' oder 'Scorpio', bei denen du buchstäblich in deiner Kniekehle (der Fossa poplitea) hängst. Zudem ist der Stoff von Pole-Fitness-Kleidung oft dicker und elastischer als reguläre Sportkleidung. Er muss nämlich dem enormen seitlichen Druck und der Hitze standhalten, die bei einem schnellen Slide entsteht. Baumwolle scheuert und verschleißt rasend schnell, während technische Stoffe wie Lycra oder speziell behandeltes Polyester sich mit deinem Körper mitbewegen, ohne ihre Form zu verlieren.Sicherheit und Bewegungsfreiheit
Neben dem Grip spielt Sicherheit eine große Rolle. Lose sitzende Kleidung kann sich zwischen deinem Körper und der Stange verfangen. Das klingt vielleicht harmlos, aber wenn du kopfüber in einem 'Layback' hängst und dein Shirt deine Grifffläche blockiert, kannst du in eine brenzlige Situation geraten. Deshalb sieht man, dass professionelle spezifische Poledance-Kleidung immer eng anliegend ist. Sie fungiert als zweite Haut, die dir volle Bewegungsfreiheit gibt, ohne im Weg zu sein. Auch wenn wir uns die Verwendung von Poledance-Schuhen ansehen, zeigt sich, dass das Outfit darauf abgestimmt sein muss. Die Gewichtsverteilung ändert sich vollständig, wenn man auf hohen Absätzen steht; der Schwerpunkt verlagert sich nach vorne. In diesem Moment möchte man nicht auch noch mit einem Höschen beschäftigt sein, das rutscht oder irritiert.- Hautkontakt: Essenziell für Grip bei Climbs und Holds.
- Langlebigkeit: Widerstandsfähig gegen die Hitze und Reibung der Stange.
- Sicherheit: Verhindert, dass Stoff zwischen dich und das Metall gelangt.
- Selbstvertrauen: Kleidung, die gut sitzt, sorgt dafür, dass du dich voll auf deine Technik konzentrieren kannst.
Shorts für maximalen Grip
In der Praxis sehe ich oft, dass Tänzer ihre ersten Stunden in einer Standard-Sportleggings oder einer weiten kurzen Hose beginnen. Obwohl sich das für das Aufwärmen bequem anfühlt, stößt man an eine Wand, sobald man wirklich an der Stange hochklettert. Poledance ist reine Physik: Reibung zwischen deiner Haut und der Stange ist das, was dich in der Luft hält. Was ich oft sehe, ist, dass Anfänger frustriert sind, weil sie nach unten rutschen, obwohl das Problem schlichtweg bei ihrer Kleidung liegt. Für maximalen Grip benötigst du Shorts, die so viel Haut wie möglich an den Oberschenkeln, Hüften und am Gesäß freilassen.
Wenn du in hochwertige Poledance-Kleidung investierst, merkst du sofort, dass die Passform auf die anatomischen Kontaktpunkte abgestimmt ist, die du benötigst. Denke zum Beispiel an die Innenseite deiner Oberschenkel (die Adduktoren). Bei einem 'Pole Sit' oder einem 'Cross Knee Release' sind dies die Stellen, an denen du dich buchstäblich festklemmst. Wenn dort Stoff dazwischen ist, verlierst du die Reibung und damit deine Sicherheit. Eine gute Short ist daher kurz geschnitten, damit die Stange direkten Kontakt mit deiner Haut hat.
Die Anatomie der perfekten Pole-Short
Ein häufiger Fehler ist die Wahl von Shorts, die zu niedrig auf den Hüften sitzen oder zu viel Stoff im Leistenbereich haben. Im Studio erkläre ich immer, dass deine Short eigentlich deine zweite Haut sein sollte. Für spezifische Tricks wie den 'Gemini' (Outside Leg Hang) oder den 'Scorpio' (Inside Leg Hang) benötigst du Grip in der Kniekehle und weit oben am Oberschenkel. Wenn deine Short hier im Weg ist, rutscht die Stange weg und du verlierst die Kontrolle über den Move.
- High-waisted vs. Low-cut: High-waisted Shorts sind derzeit sehr beliebt, da sie den Bauch stützen, aber achte darauf, dass die Beinausschnitte hoch genug geschnitten sind für Side-Climbs.
- Cheeky Cut: Es klingt vielleicht aufregend, aber eine 'Cheeky'-Rückseite ist funktional. Sie ermöglicht Hautkontakt am Übergang vom Gesäß zu den Oberschenkeln, was entscheidend für 'Superman' oder 'Hip Locks' ist.
- Stoffwahl: Wähle atmungsaktive Materialien wie Spandex oder Lycra, die schnell trocknen. Schweiß ist nämlich der größte Feind des Grips.
Grip und Sicherheit bei fortgeschrittenen Tricks
Je weiter du zu Intermediate- oder Advanced-Levels fortschreitest, desto spezifischer werden die Kontaktpunkte. Bei komplexen Inversionen, bei denen du dich nur auf deine Hüfte oder ein kleines Stück seitliches Gewebe stützt, ist das richtige Pole-Fitness-Outfit der Unterschied zwischen einem gelungenen Trick und einem schmerzhaften Ausrutscher. In der Praxis sehe ich, dass fortgeschrittene Tänzer oft 'Sticky'-Shorts wählen, wenn sie in einem kalten Studio trainieren oder an Drops arbeiten, bei denen zusätzliche Sicherheit gewünscht ist. Diese Shorts haben eine spezielle Beschichtung, die an der Stange klebt, sogar durch den Stoff hindurch.
Vergiss auch nicht, dass deine Kleidungswahl Einfluss auf deine gesamte Balance hat. Obwohl der Fokus oft auf den Shorts liegt, vervollständigen viele Tänzer ihren Look mit speziellen Poledance-Schuhen, um die Linien ihrer Beine zu verlängern und zusätzliches Gewicht für den Schwung bei Spins zu nutzen. Die Kombination aus dem richtigen Grip an den Beinen mit der Stabilität deiner Schuhe sorgt für ein selbstbewusstes Training. Achte in jedem Fall darauf, dass deine Shorts für Poledance eng anliegend bleiben, auch wenn du kopfüber hängst. Nichts ist so ärgerlich wie eine Short, die rutscht oder sich in dem Moment verschiebt, in dem du all deine Kraft für einen 'Ayesha' oder einen 'Handspring' benötigst. Wähle Qualität und eine Passform, die nicht einschneidet, aber bei explosiven Bewegungen an ihrem Platz bleibt.
Kombination mit Poledance-Schuhen
Was ich oft im Studio sehe, ist, dass Tänzer ihr Outfit erst dann wirklich komplett finden, wenn die Absätze aus der Tasche kommen. Obwohl Shorts essenziell für deinen Grip an der Stange sind, bestimmen deine Schuhe zu einem großen Teil, wie du dein Gewicht verlagerst und wie deine Linien aussehen. In der Praxis merkst du, dass die Kombination zwischen deinen Shorts und deinen Poledance-Schuhen nicht nur eine ästhetische Wahl ist, sondern auch eine funktionale. Wenn du mit Plateausohlen von 7 oder 8 Zoll trainierst, wie den bekannten Pleasers, verändert sich dein Schwerpunkt. Das bedeutet, dass deine Körpermitte (Core) härter arbeiten muss, um deine Beine kontrolliert bei einem Invert nach oben zu bringen. Wenn deine Shorts dann etwas zu locker sitzen oder zu wenig Stretch haben, merkst du, dass sie in dem Moment zu rutschen beginnen, in dem das Gewicht deiner Schuhe an deinen Beinen zieht.Balance zwischen Gewicht und Grip
Ein häufiger Fehler bei der Kombination von Schuhen mit Poledance-Kleidung ist das Unterschätzen des Schwungs. Bei 'Exotic Pole' nutzt du das Gewicht deiner Schuhe oft, um Schwung für deine Spins und Floorwork zu erzeugen. Da deine Füße schwerer sind, werden deine Beine mit mehr Kraft nach außen geschleudert. Dadurch entsteht zusätzliche Spannung auf den Nähten deiner Shorts. Ich rate daher immer dazu, Shorts mit einem stabilen Bund zu wählen, der bei explosiven Bewegungen nicht rutscht. In der Praxis sehe ich, dass Tänzer, die viel Pole Fitness betreiben, oft eine kürzere Short wählen, um so viel Hautoberfläche wie möglich für den Grip an der Innenseite der Oberschenkel frei zu halten. Kombinierst du dies mit Stiefeletten (Boots), erzeugst du eine visuelle Unterbrechung an deinen Knöcheln. Dies kann deine Beine kürzer erscheinen lassen. Willst du hingegen jene endlosen Linien kreieren, nach denen wir im Polesport so streben? Dann wähle Sandaletten mit durchsichtigen Riemchen in Kombination mit einer High-Waisted-Short. Dies verlängert deine Silhouette von der Taille bis zu den Zehen.Sicherheit und Technik bei Floorwork
Wenn du Schuhe mit deinen Shorts kombinierst, musst du auch den Übergang von der Stange zum Boden berücksichtigen. Während des Floorworks nutzt du oft die Seite deiner Schuhe zum Gleiten, aber du benötigst deine Beine (und damit deine Shorts), um Grip zu finden, sobald du wieder an die Stange gehst. Hier sind ein paar Dinge, auf die du achten solltest:- Knöchelstabilität: Achte darauf, dass deine Schuhe deine Knöchel gut stützen, besonders wenn du Shorts trägst, die viel Bewegungsfreiheit bieten. Du möchtest nicht umknicken, weil dein Fokus vollständig bei deinem Grip an der Stange liegt.
- Materialmatch: Lackleder (Patent) an Schuhen gibt zusätzlichen Grip an der Stange. Wenn du Shorts aus einem vergleichbaren 'Sticky'-Material hast, kann dies manchmal zu viel des Guten sein, wodurch du während einer Transition stecken bleibst.
- Schutz: Bei intensivem Floorwork, bei dem du viel über deine Knie rollst, ist die Kombination der richtigen Poledance-Kleidung und Knieschützern entscheidend. Achte darauf, dass deine Shorts kurz genug sind, damit deine Knieschützer nicht über den Stoff rutschen, sondern direkt auf deiner Haut anliegen für maximale Stabilität.
Materialien für Pole Fitness
In der Praxis merke ich, dass die Wahl des richtigen Materials den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Training und einer frustrierenden Session voller Rutschpartien macht. Bei Pole Fitness ist deine Haut dein wichtigstes Grip-Mittel, aber der Stoff deiner Kleidung spielt eine entscheidende unterstützende Rolle. Was ich oft bei Anfängern sehe, ist die Neigung, Baumwollshorts zu wählen, weil sich diese bequem anfühlen. Jedoch absorbiert Baumwolle Feuchtigkeit und hält diese fest, wodurch der Stoff schwer wird und du schneller zu rutschen beginnst, sobald du zu schwitzen anfängst. Für ein effektives Training rate ich immer dazu, auf technische Stoffe wie Spandex, Lycra oder hochwertige Polyester-Mischungen zu achten. Diese Materialien bieten den nötigen '4-Way-Stretch', der essenziell für die volle Bewegungsfreiheit ist, die du bei komplexen Moves benötigst. Wenn du in hochwertige Poledance-Kleidung investierst, wirst du merken, dass der Stoff eng am Körper anliegt, ohne im Leisten- oder Hüftbereich einzuschneiden. Dies ist besonders wichtig bei Inverts und Leg Hangs, bei denen du nicht möchtest, dass überschüssiger Stoff zwischen dich und die Stange gerät.Synthetische Stoffe versus Grip-Materialien
Ein häufiger Fehler ist das Unterschätzen der Reibung, die während der Spins entsteht. Synthetische Stoffe sind glatter als deine Haut, was perfekt für dynamische Bewegungen um die Stange ist, aber sie bieten null Grip bei statischen Holds. Deshalb sieht man bei spezifischen Pole-Fitness-Outfits oft, dass der Schnitt so minimal wie möglich ist. Je mehr Hautoberfläche an der Innenseite der Oberschenkel und der Taille frei ist, desto sicherer hängst du an der Stange. Für Tänzer, die unter sehr trockener Haut leiden oder in einem kalten Studio trainieren, in dem die Stangen glatt bleiben, gibt es heutzutage Shorts aus 'Sticky'-Material, wie Kunstleder mit einer speziellen Beschichtung. In der Praxis sehe ich, dass diese Materialien großartig für schwere Drops oder Kraftübungen sind, bei denen man zusätzliche Sicherheit möchte, aber sei vorsichtig: Sie lassen deine Haut weniger gut 'atmen', was sich bei intensiven Cardio-Einheiten weniger angenehm anfühlen kann.Langlebigkeit und Anatomie
Neben dem Grip ist die Langlebigkeit des Materials von Bedeutung. Die konstante Reibung gegen die Metallstange (ob nun Chrom, Messing oder Edelstahl) nagt an billigen Stoffen. Ein qualitatives Set Pole-Fitness-Kleidung ist an den Nähten verstärkt. Achte besonders auf den Zwickel; dieser muss breit genug und doppelt gefüttert sein, um volle Abdeckung während weiter Straddles oder eines 'Jade Split' zu garantieren. Was ich meinen Schülern oft rate, ist auf die Dicke des Bundes zu achten. Ein zu dünnes elastisches Band kann bei einem 'Cradle' oder 'Layback' in die Seite einschneiden, während ein breiterer, gefütterter Bund hilft, den Druck zu verteilen und deine Körpermitte besser zu stützen. In der Praxis zeigt sich, dass Materialien, die Schweiß schnell ableiten (moisture-wicking), nicht nur hygienischer sind, sondern auch verhindern, dass Schweißtropfen auf die Stange gelangen, was die Sicherheit für den Rest der Gruppe im Studio erhöht. Wähle also Funktionalität vor reiner Ästhetik, auch wenn diese beiden heutzutage glücklicherweise oft Hand in Hand gehen.Tipps für die richtige Passform
In der Praxis sehe ich oft, dass Schüler ihre erste Stunde mit einer gewöhnlichen Sporthose oder einer zu weiten Short betreten. Das ist aus einer gewissen Unsicherheit heraus verständlich, aber sobald du mit dem Klettern beginnst oder deinen ersten 'Sit' probierst, merkst du sofort, warum die richtige Passform deiner Shorts essenziell ist. Für Poledance-Kleidung gilt eine einfache Regel: Haut ist Grip. Wenn deine Shorts zu lang sind oder nicht gut sitzen, verlierst du den Kontaktpunkt zwischen deinem Oberschenkel und der Stange, was nicht nur frustrierend, sondern bei komplexeren Tricks auch unsicher sein kann.Die Taille: High-waisted oder Low-cut?
Was ich oft im Studio bemerke, ist, dass die Wahl der Taillenhöhe sehr persönlich ist, aber auch technisch entscheidend. High-waisted Shorts sind derzeit in der Welt des Pole Fitness enorm beliebt, da sie viel Halt um die Körpermitte bieten und dir ein selbstbewusstes Gefühl während der Inversionen geben. Ein häufiger Fehler ist jedoch die Wahl eines High-waisted-Modells, das an der Taille zu locker sitzt. Während eines 'Layback' oder 'Cross Knee Release' möchtest du nicht, dass dein Höschen nach unten rutscht oder umschlägt. Auf der anderen Seite hast du die Low-cut-Shorts. Diese sind unverzichtbar, wenn du an Tricks arbeitest, bei denen du Grip in der Taille oder um die Hüftknochen benötigst, wie bei einem 'Side Climb' oder bestimmten 'Flips'. Wenn du merkst, dass dein Bund beim Einklemmen der Stange in der Seite im Weg ist, dann ist es Zeit, auf ein niedrigeres Modell umzusteigen. Achte beim Anprobieren deiner Poledance-Kleidung immer darauf, dass der Stoff eng genug sitzt, um an seinem Platz zu bleiben, aber nicht so fest, dass er deine Atmung während einer intensiven Choreografie behindert.Beinausschnitt und der 'Squat-Test'
Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Breite des Schritts und der Ausschnitt an den Beinen. In der Praxis sehe ich, dass Shorts mit einem zu weiten Beinausschnitt oft bei einem 'Straddle' oder 'Butterfly' abstehen. Das möchtest du absolut vermeiden. Eine gute Poledance-Short hat einen elastischen Rand, der eng an der Haut anliegt, ohne einzuschneiden. Achte beim Anprobieren auf folgende Punkte:- Der Squat-Test: Gehe tief in die Knie und schaue, ob die Rückseite der Short gut sitzen bleibt. Wenn der Stoff nach unten zieht, benötigst du eine Nummer größer oder ein Modell mit mehr Stretch.
- Beinfreiheit: Ziehe dein Knie zur Brust. Der Stoff darf nicht in die Leistengegend rutschen; dies verursacht Scheuerstellen beim Tanzen.
- Gripflächen: Kontrolliere, ob die Innenseite deiner Oberschenkel frei von Stoff ist. Dies ist dein wichtigster 'Contact Point' für fast jede Basisbewegung.
Pflege deiner Shorts
Du hast endlich das perfekte Set gefunden, das bei einem Superman oder Jade Split nicht rutscht und genau genug Haut für den dringend benötigten Grip freilässt. Das Letzte, was du willst, ist, dass der Stretch nach dreimal Waschen weg ist oder der Stoff an den Beinen ausleiert. Was ich oft im Studio sehe, ist, dass Tänzer ihre kostbare Poledance-Kleidung einfach mit den restlichen Handtüchern und Jeans in die Waschmaschine werfen. Das ist der schnellste Weg, um die Elastizität der Spandex-Fasern zu ruinieren. In der Praxis ist Hitze dein größter Feind. Die synthetischen Stoffe, die für Pole-Gear verwendet werden, sind darauf ausgelegt, Schweiß abzuleiten und sich mit deinen Bewegungen zu dehnen, aber sie vertragen absolut keine hohen Temperaturen eines Trockners oder eines heißen Waschprogramms. Die Hitze bricht die elastischen Fasern auf, wodurch deine Shorts ihre Form verlieren und du letztendlich mit einer schlabberigen Hose an der Stange hängst, was nicht nur unvorteilhaft, sondern bei Inverted-Tricks auch unsicher ist.Waschen ohne Qualitätsverlust
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von Weichspüler. Obwohl er gut riecht, hinterlässt Weichspüler einen winzigen fettigen Film auf dem Stoff. Für normale Kleidung ist das prima, aber beim Poledance ist dies fatal für deinen Grip. Dieser Film sorgt dafür, dass du buchstäblich von der Stange abrutschst, egal wie gut deine Technik ist. Zudem verstopft er die atmungsaktiven Eigenschaften des Stoffes.- Wasche deine Shorts immer auf links, um die Außenseite des Stoffes vor Reibung zu schützen.
- Nutze ein Kaltwaschprogramm (maximal 30 Grad) oder wasche sie per Hand in einem Eimer mit ein wenig mildem Flüssigwaschmittel.
- Vermeide den Trockner; hänge deine Kleidung zum Trocknen nicht in die direkte Sonne, um das Verblassen von hellen Prints zu verhindern.
- Verwende niemals Bleichmittel, selbst nicht bei weißen Shorts, da dies die Fasern sofort schwächt.
Umgang mit Grip-Rückständen und Schuhen
Während eines intensiven Trainings verwendest du wahrscheinlich Magnesium oder flüssigen Grip. Dieses Zeug setzt sich in den Fasern deines Höschens fest, was auf Dauer zu weißen Flecken und einem steifen Stoff führt. Was ich meinen Schülern oft rate, ist, die Shorts direkt nach der Stunde kurz mit kaltem Wasser auszuspülen, wenn viel Grip darauf haftet. Lass sie nicht tagelang in deiner Sporttasche liegen, da die Chemikalien in einigen Grip-Produkten den Stoff angreifen können, wenn sie zu lange einwirken. Zudem ist die Interaktion mit deinem anderen Gear wichtig. Wenn du mit Poledance-Schuhen trainierst, sei vorsichtig mit den Schnallen und Reißverschlüssen deiner Heels. In der Praxis sehe ich oft, dass die scharfen Kanten der Schnallen kleine Fäden aus dem empfindlichen Stoff der Shorts ziehen, während man sich dehnt oder beim Floorwork. Trage eventuell Stulpen über den Verschlüssen deiner Schuhe, um deine Kleidung zu schützen. Investiere in hochwertige Pole-Fitness-Sets, die dick genug sind, um etwas auszuhalten, aber behandle sie mit Sorgfalt. Wenn du merkst, dass die Nähte anfangen zu fusseln, kannst du diese vorsichtig mit einem Feuerzeug (ganz kurz!) abbrennen, aber Vorbeugen ist immer besser als Heilen, indem du deine Shorts einfach in einem Wäschenetz wäschst.Häufig gestellte Fragen
Warum tragen Poledancer immer so kurze Hosen?
Poledancer tragen kurze Hosen, weil nackte Haut essenziell für den Grip an der Stange ist. Bei Pole Fitness nutzt du die Reibung zwischen deiner Haut und der Metallstange, um dich hochzuziehen und Tricks auszuführen. Stoffe rutschen an der Stange ab, was gefährlich sein kann. Je mehr Hautkontakt du an deinen Oberschenkeln und Beinen hast, desto sicherer und stabiler kannst du trainieren.
Was für Kleidung braucht man genau für Pole Fitness?
Für Pole Fitness benötigst du mindestens einen Sport-BH oder ein Top und eine kurze Hose, die deine Oberschenkel freilässt. Gute Poledance-Kleidung besteht aus elastischen Materialien, die viel Bewegungsfreiheit bieten und Schweiß ableiten. Neben Shorts kannst du an Knieschützer für Bodenarbeit und Grip-Produkte für deine Hände denken. Das Wichtigste ist, dass deine Kleidung bequem sitzt und nicht verrutscht, während du kopfüber hängst.
Braucht man spezielle Poledance-Schuhe für eine Stunde?
Spezielle Poledance-Schuhe, wie Pleasers mit ihren charakteristischen hohen Plateaus, sind für Anfänger nicht verpflichtend, aber beliebt für spezifische Stile wie Exotic Pole. Diese Schuhe helfen bei der Bodenarbeit und geben zusätzlichen Schwung bei Spins. Für reguläre Pole-Fitness-Stunden trainieren die meisten Menschen jedoch barfuß oder in Socken zum Aufwärmen. Die Wahl hängt also vom Unterrichtsstil und der persönlichen Vorliebe ab.
Worauf sollte man beim Kauf von Poledance-Kleidung achten?
Beim Kauf von Poledance-Kleidung ist die Qualität des Stoffes entscheidend. Suche nach Materialien, die nicht durchscheinen und ihre Form nach intensivem Gebrauch behalten. Achte auch auf die Breite des Schritts bei Shorts für ausreichende Abdeckung während Inversionen. Kontrolliere immer die Größentabellen der Marke, da Poledance-Kleidung oft kleiner ausfällt als reguläre Sportkleidung, um eine enge, sichere Passform zu gewährleisten.
Kann ich eine normale Sportleggings beim Poledance tragen?
Eine normale Sportleggings ist prima zum Aufwärmen, aber ungeeignet für die meisten Tricks an der Stange. Da der Stoff einer Leggings keinen Grip an der Stange bietet, wirst du sofort nach unten rutschen. Für Techniken, bei denen du deine Beine zum Klettern oder Hängen benutzt, ist eine kurze Hose notwendig. Nur bei speziellen 'Sticky'-Leggings, die für Poledance entwickelt wurden, ist Grip mit bedeckten Beinen möglich.
Wie sorge ich für den besten Grip bei meinen Poledance-Tricks?
Der beste Grip beginnt bei der richtigen Poledance-Kleidung, die genügend Haut freilässt. Zudem ist es wichtig, deine Haut vor der Stunde nicht mit Bodylotion einzucremen, da dies die Stange glatt macht. Du kannst eventuell spezielle Grip-Hilfsmittel wie Magnesium oder Harze für deine Hände verwenden. Auch das regelmäßige Reinigen der Stange mit Alkohol hilft, Fettreste zu entfernen und maximale Reibung zu erhalten.
Wie sollte die Passform von Poledance-Shorts idealerweise sein?
Die Passform von Poledance-Shorts sollte sehr eng anliegend sein, fast wie eine zweite Haut. Dies verhindert, dass der Stoff umschlägt oder zwischen deine Haut und die Stange gerät, was deinen Grip stören könnte. Der Bund sollte während komplexer Bewegungen und Inversionen fest an seinem Platz bleiben. Wähle ein Modell, in dem du dich selbstbewusst fühlst, egal ob es ein High-Waist-Modell oder eine kürzere Variante ist.
Das Schöne an der richtigen Poledance-Kleidung ist, dass sie dich nicht nur physisch bei diesen schwierigen Leg Hangs unterstützt, sondern dir auch mental diesen extra Boost gibt, um die neue Kombi endlich zu meistern. Erinnere dich vor allem daran, dass deine Shorts mehr sind als nur ein Outfit; sie sind dein wichtigstes Werkzeug für maximalen Grip an der Stange. Ob du dich nun auf kraftvolle Pole-Fitness-Moves konzentrierst oder gerade nach dem perfekten Flow suchst, die richtige Passform macht den Unterschied zwischen Rutschen und Glänzen. Was ich dir vor allem mitgeben möchte, ist, dass Komfort und Selbstvertrauen im Studio Hand in Hand gehen. Investiere daher in Artikel, die sich mit dir mitbewegen und deiner Haut den Raum geben, dort zu haften, wo es nötig ist. Du verdienst Kleidung, die genauso hart arbeitet wie du selbst während eines schweren Trainings. Wirf gerne einen Blick auf unsere Damen-Poledance-Kleidungskollektion, um das Set zu finden, in dem du dich unbesiegbar fühlst. Du bist stärker als du denkst, und mit dem richtigen Gear gibt es wahrlich keinen Trick, dem du nicht gewachsen bist. Zeig der Stange ruhig, wer hier der Boss ist.